Der fraktionierte CO₂-Laser ist ein ärztlich durchgeführtes Laserverfahren zur Behandlung ausgewählter Hautbefunde. Dabei werden gezielt mikroskopisch kleine Areale der Haut behandelt, während zwischen den behandelten Zonen Hautanteile erhalten bleiben.
Ob eine Behandlung im Einzelfall sinnvoll ist, wird nach ärztlicher Untersuchung und entsprechend dem individuellen Befund entschieden.
Wofür kann der fraktionierte CO₂-Laser eingesetzt werden?
Der fraktionierte CO₂-Laser kann – abhängig vom individuellen Hautbefund – im Bereich der Hautoberfläche und Hautstruktur eingesetzt werden. In der ästhetischen Dermatologie kommt das Verfahren unter anderem bei ausgewählten atrophen Aknenarben, bestimmten Operations- oder Verletzungsnarben, feinen Linien und Fältchen, lichtgeschädigter Haut sowie bei unregelmäßigem Hautrelief in Betracht. Ob die Behandlung im Einzelfall sinnvoll ist, muss immer nach ärztlicher Untersuchung entschieden werden.
Atrophe Aknenarben
Ein häufiger Anwendungsbereich sind eingesunkene Aknenarben. Ziel ist nicht die Zusage einer vollständigen Beseitigung, sondern die ärztliche Beurteilung, ob das Hautbild durch das Verfahren behandelt werden kann. Bei dunkleren Hauttypen muss das Risiko von Pigmentveränderungen besonders sorgfältig berücksichtigt werden.
Ausgewählte Operations- und Verletzungsnarben
Bei bestimmten Narben nach Operationen oder Verletzungen kann ein fraktionierter CO₂-Laser Teil eines ärztlichen Behandlungskonzepts sein. Ob eine Behandlung geeignet ist, hängt unter anderem von Art, Tiefe, Lokalisation und Alter der Narbe ab.
Feine Linien und Fältchen
Das Verfahren kann bei ausgewählten feinen Linien und Fältchen eingesetzt werden, wenn nach ärztlicher Einschätzung eine Behandlung der Hautoberfläche und Hautstruktur in Betracht kommt. Aussagen über einen bestimmten Grad der Veränderung oder einen garantierten Effekt werden bewusst nicht getroffen.
Lichtgeschädigte Haut
Bei lichtgeschädigter Haut kann der fraktionierte CO₂-Laser in ausgewählten Fällen zur Behandlung von Veränderungen der Hautoberfläche und Hauttextur erwogen werden. Ob das Verfahren geeignet ist, hängt vom Hauttyp, vom Befund und von möglichen Vorbehandlungen ab.
Unregelmäßiges Hautrelief und ungleichmäßige Hautstruktur
Wenn die Hautoberfläche unregelmäßig erscheint, kann der fraktionierte CO₂-Laser in ausgewählten Fällen Teil eines individuellen Behandlungskonzepts sein. Auch hier richtet sich die Eignung nach dem Ausgangsbefund und der individuellen Hautreaktion.

Hinweis: Dieses Bild wurde digital bearbeitet und entspricht nicht der Realität

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Die Behandlung kann für erwachsene Patientinnen und Patienten infrage kommen, bei denen nach ärztlicher Beurteilung ein geeigneter Hautbefund vorliegt und die realistische Erwartungen an den Behandlungsverlauf haben. Vor einer Behandlung werden insbesondere Hauttyp, Vorgeschichte, aktuelle Medikamente, mögliche Vorerkrankungen und individuelle Risiken besprochen. Personen mit aktiven Infektionen im Behandlungsareal, Neigung zu hypertrophen Narben oder Keloiden oder unrealistischen Erwartungen müssen besonders sorgfältig beurteilt werden.
Wann ist eine Behandlung nicht oder nur eingeschränkt geeignet?
Nicht jede Haut und nicht jeder Befund sind für einen fraktionierten CO₂-Laser gleichermaßen geeignet. Eine Behandlung kann eingeschränkt oder nicht empfohlen sein, zum Beispiel bei aktiven bakteriellen Hautinfektionen oder Herpes simplex im Behandlungsbereich, bei ausgeprägter Neigung zu Keloiden oder hypertrophen Narben, bei bestimmten Bindegewebserkrankungen oder in Abhängigkeit von Medikamenten und Vorbehandlungen. Bei dunkleren Hauttypen muss zudem das Risiko einer postinflammatorischen Hyperpigmentierung besonders beachtet werden.
Wie läuft die Behandlung ab?
Vor der Behandlung erfolgt eine persönliche ärztliche Untersuchung mit Aufklärung über Möglichkeiten, Grenzen, Nachsorge und mögliche Reaktionen. Je nach Areal und Behandlungsintensität kann eine lokale Betäubung vorgesehen werden. Während der Behandlung werden die ausgewählten Hautareale gezielt mit dem Laser behandelt. Die Behandlung erfolgt in der Regel ambulant; Umfang und Dauer richten sich nach Region, Hautbefund und Behandlungsziel.
Was ist nach der Behandlung zu beachten?
Nach der Behandlung können vorübergehend Rötung, Schwellung, Spannungsgefühl, Wärmegefühl, Krustenbildung oder eine erhöhte Empfindlichkeit der Haut auftreten. Eine sorgfältige Nachsorge sowie konsequenter Sonnenschutz sind für den Heilungsverlauf wichtig. Wie rasch alltägliche Aktivitäten wieder aufgenommen werden können, ist individuell unterschiedlich und hängt unter anderem von Behandlungstiefe, Areal und Hautreaktion ab.
Wichtiger Hinweis
Die Informationen auf dieser Seite geben einen allgemeinen Überblick. Sie ersetzen keine persönliche ärztliche Untersuchung, Diagnose oder individuelle Beratung. Ob ein fraktionierter CO₂-Laser im Einzelfall geeignet ist, kann nur nach einer ärztlichen Beurteilung entschieden werden.
Mögliche Risiken und Reaktionen
Wie bei anderen ablativen Laserverfahren sind auch beim fraktionierten CO₂-Laser mögliche Nebenwirkungen und Risiken zu beachten. Dazu zählen unter anderem verlängerte Rötungen, lokale Infektionen, vorübergehende Hyperpigmentierung, verzögerte Hypopigmentierung und in seltenen Fällen Narbenbildung oder hypertrophe Narben. Welche Risiken im konkreten Fall bestehen, wird vor der Behandlung ärztlich besprochen.

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Häufige Fragen zum fraktionierten CO₂-Laser
Bei welchen Hautveränderungen kann der fraktionierte CO₂-Laser eingesetzt werden?
Je nach Befund kann das Verfahren unter anderem bei atrophen Aknenarben, ausgewählten Operations- oder Verletzungsnarben, feinen Linien und Fältchen, lichtgeschädigter Haut und unregelmäßigem Hautrelief in Betracht kommen. Welche Behandlung medizinisch sinnvoll ist, muss immer individuell beurteilt werden.
Ist der fraktionierte CO₂-Laser für Aknenarben geeignet?
Bei ausgewählten eingesunkenen Aknenarben kann der fraktionierte CO₂-Laser Teil eines Behandlungskonzepts sein. Ob die Methode geeignet ist, hängt von Narbentyp, Hauttyp, Vorgeschichte und dem individuellen Risiko für Nebenwirkungen ab.
Kann die Behandlung bei Operationsnarben oder Verletzungsnarben eingesetzt werden?
In ausgewählten Fällen ja. Ob eine Behandlung sinnvoll ist, richtet sich nach Art, Ausprägung und Lokalisation der Narbe sowie nach der ärztlichen Einschätzung.
Ist die Behandlung für feine Linien und lichtgeschädigte Haut geeignet?
Der fraktionierte CO₂-Laser kann bei ausgewählten feinen Linien, Fältchen und bestimmten Zeichen lichtgeschädigter Haut eingesetzt werden. Ob das Verfahren im Einzelfall passend ist, wird nach Untersuchung entschieden.
Ist die Behandlung schmerzfrei?
Ob und wie stark die Behandlung als unangenehm empfunden wird, ist individuell unterschiedlich. Je nach Areal und Intensität kann vorab eine lokale Betäubung vorgesehen werden.
Wie viele Sitzungen sind erforderlich?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Anzahl der Sitzungen hängt vom Hautbefund, vom Behandlungsareal und vom ärztlich festgelegten Behandlungskonzept ab.
Wann sind Veränderungen sichtbar?
Der Behandlungsverlauf ist individuell unterschiedlich. Es handelt sich nicht um eine Sofortbehandlung, und ein bestimmtes Ergebnis kann nicht zugesagt werden.
Gibt es eine Ausfallzeit?
Nach der Behandlung kann es zu vorübergehender Rötung, Schwellung, Spannungsgefühl oder Krustenbildung kommen. Die Erholungsphase ist individuell unterschiedlich; Cleveland Clinic nennt für fractional laser resurfacing als typische Erholungszeit etwa eine Woche.
Ist die Behandlung für jede Person geeignet?
Nein. Entscheidend sind unter anderem Hauttyp, Befund, Medikamente, Vorerkrankungen, Infektionen im Behandlungsbereich und die persönliche Neigung zu Pigmentveränderungen oder auffälliger Narbenbildung.
Können bestimmte Ergebnisse zugesagt werden?
Nein. Nach der Richtlinie der Österreichischen Ärztekammer sollen ärztliche Informationen sachlich und wahr sein und keine aufdringliche oder marktschreierische Selbstanpreisung enthalten. Deshalb werden keine garantierten Ergebnisse zugesagt.

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